Friday, April 11, 2008

Die Zeit drängt

Habe mir gestern noch kurz die letzte Wiki-Version der anderen Gruppen angesehen, hat mir aber eigentlich nicht weiter geholfen. Vielleicht, weil da eben nur ein Teil des jetzigen Stands zu sehen ist, und jetzt noch in den Gruppen-Foren und eventuell sonstigen Kommunikationsebenen nachzusehen, würde meine Arbeit verzetteln - vor allem fehlt mir da die Zeit.
Alle gestern ausgedruckten Unterlagen der Grammatik-Gruppe habe ich in Ruhe durchgelesen, ganz traditionell am Rand einige Notizen gemacht und mir Folgendes vorgenommen:

- neue Wiki-Seite, die soweit wie möglich alles Bisherige berücksichtigt:
  . Zielgruppe, Lernniveau
  . Lernziel des Mini-Projekts
  . Phasen-Plan des Mini-Projekts mit den Aufgaben für die Lerner + Lehrer; dazu: welche Aufgaben muss die Grammatik-Gruppe erledigen für die Präsentation des Projekts und wer macht was?

Besonders gekennzeichnet, wo noch Alternativen zu entscheiden sind und wo Arbeit von Einzelnen von uns gemacht werden muss - da gibts auch wieder verschiedene Grade an Perfektion. Wir müssen festlegen, wie es mindestens sein muss. Mehr ist möglich, wenn Zahl der Aktiven und Zeit es erlauben.
Alles durchnummeriert, mit der Bitte sich auf die einzelnen Punkte zu beziehen oder gleich im Wiki zu ändern.

Nach Sonntag den 13.4. wird an diesem Skelett nichts mehr verändert.

- im Kommunikationsforum der Grammatikgruppe ein “neues Diskussionsthema”: meine Stellungnahme zu einzelnen in Wiki oder Forum genannten Aspekten/Ideen, damit keine Gedanken verloren gehen und die anderen verstehen, warum manche  Punkte in meiner neuen Wiki-Seite nicht mehr reingenommen habe.
Auch hier der Klarheit wegen durchnummerieren.

- in Einzelfällen direkte Reaktion auf Forumsbeiträge

Posted by Karin at 19:11:34 | Permalink | No Comments »

Thursday, April 10, 2008

Grammatikgruppe: Unser roter Faden?

Um nicht zu viel Zeit zu verlieren und nochmal in Ruhe nachdenken zu können, habe ich mir im Institut - zu Hause habe ich keinen Drucker - Wiki und Forumsbeiträge der Grammatik-Gruppe ausgedruckt. 
Es ist für uns alle in der Gruppe notwendig, dass wir zum konkreten Arbeiten an einzelnen Teilen kommen. Problematisch finde ich in unserem Prozess, dass häufig die gestellten Fragen nicht beantwortet werden. Liegt das an meiner unklaren Formulierung oder was ist es?
Hoffentlich schaffe ich heute noch einen Versuch der Klärung.
Will auch nochmal kurz bei den anderen Gruppen nachsehen, ob mir da was helfen kann.
Posted by Karin at 22:34:00 | Permalink | No Comments »

Tuesday, April 8, 2008

Arbeitsweise in Grammatikgruppe: Unterschiedliche Auffassungen

Gestern doch nichts mehr am Wiki gemacht, denn vorher müssen wir uns über die Frage des Charakters/des Umfangs unserer Arbeit einig werden. Daraus ergeben sich dann erst Kriterien, um im Wiki in der beschlossenen Richtung weiterzuarbeiten. Vielleicht lassen sich aber schon einzelne Aufgaben rauslösen, die auf alle Fälle /oder zumindestens sehr wahrscheinlich  gemacht werden müssen – damit die “Ungeduldigen”(nicht negativ gemeint - es ist ja total berechtigt, festzustellen, dass die Zeit knapp ist, und jeder weiß ja eben auch, was er alles “sonst” noch zu tun hat) etwas anfangen können, was nicht umsonst ist.
Es ist natürlich normal, dass über Arbeitskonzept, Arbeitsweise und auch über notwendige Gründlichkeit/Perfektion einer solchen Arbeit verschiedene Vorstellungen existieren und dass es z.T. auch schwierig ist, überhaupt erstmal genau zu verstehen, wo denn eigentlich genau die Differenz dieser Vorstellungen liegt.

Ich erinnere mich an die Arbeit im Projekt Multimediasoftware 1999/2000, an dem eine Vierergruppe ich gehörte dazu - hier in Lima teilnahm. Meine Lehre – erinnere ich mich zu spät daran oder ist es der richtige Moment? - aus unserem lange beibehaltenen Anspruch, immer einen Konsensus zu erreichen: zu einem bestimmten Zeitpunkt muss der jeweils für einen bestimmten Bereich Verantwortliche eine Entscheidung treffen – wobei er alle vorgebrachten Argumente bedenken muss; und ohne dass mit dieser Entscheidung gesagt ist, was die andern sagen, ist Blödsinn, schlechter o.ä. Und da müssen dann alle dran weiterarbeiten. Also Ideen sammeln, Gedanken austauschen, ggf. Arbeit verteilen (jeder ist für seinen Teil verantwortlich; seine Arbeit ist für die anderen transparent, so dass sie etwas beisteuern können), das Gesamtergebnis wird noch mal gemeinsam diskutiert; gibt es einen Gesamt-Verantwortlichen, entscheidet er Kontroversen und präsentiert das Ergebnis.

Eben habe ich Zugang zum Internet bekommen und Christina hat schon sehr konstruktiv geantwortet. Das stimmt mich fröhlich.

Jetzt muss ich erstmal was anderes erledigen (mein Fahrrad hat einen Platten, ich muss was einkaufen), dann geht es weiter.

Jetzt bin ich zurück, Lydia hat geantwortet und schon einen Blog eingerichtet, hab dazu schon auf der Plattform Stellung genommen.

Bin wieder etwas unsicher und mir fällt ein Zitat von Brecht ein aus dem Ja-Sager und Nein-Sager (das haben wir früher in Westberlin mit einer IJGD-Gruppe mal als Hörspiel aktualisiert): Wichtig zu lernen vor allem zu lernen ist Einverständnis. Viele sagen ja und doch ist da kein Einverständnis. Viele werden nicht gefragt und viele sind einverstanden mit Falschem. Darum: Wichtig zu lernen vor allem zu lernen ist Einverständnis.

Heute auf alle Fälle die weitere Entwicklung auf der Plattform verfolgen.

Posted by Karin at 15:33:34 | Permalink | No Comments »

Monday, April 7, 2008

Miniprojekt Grammatik

Um keine Verwirrung zu stiften, warte ich erstmal bis heute Abend auf Reaktionen zu den 2 Forumsfragen:
- Brauchen wir überhaupt einen Chat?
- Längerer Lernprozess oder (eben) MINI-Projekt?

Ich denke, letzteres ist unsere Aufgabe. Und zwar sollten wir das soweit vorbereiten (sone Art Drehbuch, Skelett für die einzelnen Phasen; wozu natürlich gehört: was mit welchen Medien arbeiten; was wird im Projekt vorgegeben, was erarbeiten die Lerner), dass die beiden potentiellen Lehrer das dann im konkreten Fall leicht realisieren könnten. Verschiedene noch offene/zumindest modifizierbare Aspekte (worüber genau möchten die Lerner kommunizieren; welche konkreten Lernschwierigkeiten haben sie) müssen wir einfach akzeptieren und in unserer Darstellung nennen.

Also abwarten.

Posted by Karin at 20:32:49 | Permalink | No Comments »

Weiter mit der Grammatikgruppe

Blog, wo warst du? Als ich heute gegen 16.00 versuchte, sagtest du:
“Service Temporarily Unavailable

The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later.” Ok, jetzt gehts also wieder.

Das mit Freitag war eine kleine Illusion. Unerwartete und nicht aufschiebbare Aufgaben kamen zu Hause dazu und Probleme am Goethe-Institut, die Zeit verschlangen. Also erst heute am Sonntag wieder weiter gemacht. Leider muss eine der aktiven Gruppenteilnehmerinnen wegen einer unvorhergesehenen Prüfung für fast 2 Wochen aussteigen. Aber immerhin toll, dass sie sofort Bescheid gesagt hat, was man von den 3 anderen nicht sagen kann.
Jetzt versuchen, die Zusammenfassung und Vorschläge zu machen.

Das habe ich inzwischen soweit fertig gemacht, wie ich bis heute komme. Nur zum Zeitplan unserer Gruppenarbeit werde ich noch was anfügen.
Wirklich zufrieden bin ich nicht, es sieht etwas chaotisch aus. Aber hoffentlich machen sich die anderen schnell ans Basteln. Ich werde Fristen setzen.

Posted by Karin at 01:16:09 | Permalink | No Comments »

Thursday, April 3, 2008

Grammatikgruppe: Entscheidung über Grammatikinhalt und die Schritte danach

Eben habe ich nochmal kurz in die Blogs der Teilnehmer der Grammatik-Gruppe reingesehen. Nur Lydia hat überhaupt zum Modul 2 etwas gesagt; die Anderen haben über dieses Medium nichts mitgeteilt.  Das ist aber auch verständlich, denn im Moment ist das Forum das meist besuchte Medium.
Auch habe ich von Jekaterina keine Blogadresse gefunden. Hat sie keinen Blog?
Lydia ist besorgt, dass wir unter Zeitdruck geraten. Das werde ich bei meinem Beitrag am Sonntag berücksichtigen.
Mir war es aber wichtig, dass so viele Teilnehmer wie möglich sich wirklich äußern und nicht nur “ja, prima” sagen. Es soll so weit wie es geht wirklich ein Gruppenergebnis sein, was wir erarbeiten. Klar, das ist immer die bekannte Gratwanderung zwischen Teilnehmerbeteiligung/Freiheit, termingerechter und guter Aufgabenerfüllung, Lernen durch den Weg - auch Irrweg - zum Ziel.
Übrigens ist die Entscheidung über das Grammatik-Thema eigentlich schon gefallen, denn 4 haben sich ausdrücklich für 3b (Verben und Zeitformen: Präsens, Perfekt, Präteritum) entschieden; ich stimme ebenfalls dafür. Also sind wir 5 gegen 3, von denen aber 2 sich zur Grammatikgruppe noch gar nicht inhaltlich geäußert haben.
Ich finde die Entscheidung für 3b gut, weil es dazu auch schon die meisten Ideen gegeben hat, was da kommunikativ für Lerngruppen aus verschiedenen Ländern interessant wäre.
Da ich am morgigen Freitag Zeit habe - am Samstag gar nicht - werde ich meinen unsere Arbeit vorantreibenden Beitrag schon morgen provisorisch fertig machen und vielleicht schon am Samstagabend “veröffentlichen”. So können eventuelle Sonntags-Aktivisten schon ihre Beiträge schreiben und wir gewinnen etwas Zeit.
Posted by Karin at 18:47:42 | Permalink | No Comments »

Saturday, March 29, 2008

Vorschläge für das Deutschpop-Festival

                 

   Udo Lindenberg

 

-         Er gründete die erste Rockband mit deutschen Texten, die zwischen den politisch engagierten Songs von Rio Reiser mit „Ton, Steine, Scherben“ und Schlagern angesiedelt ist.

-         Er hat das Schicksal der alten und der neuen Bundesrepublik mit seinen Songs begleitet.

-         Viele seiner Songs gefallen mir.

-         Seine gerade erschienene CD wird von der Kritik gelobt.

 

Geboren 1946, hatte er schon als Kind Spaß an Rhythmen und trommelte auf Benzinfässern. Sein erstes richtiges Schlagzeug bekam er 1962, begab sich auf Wanderschaft und landete nach verschiedenen Erfahrungen 1968 in Hamburg, wo er sich einer Folkloretruppe anschloss.

Gesucht als Schlagzeuger, hatte er mit eigenen Platten zunächst wenig Erfolg, bis er 1973 mit dem Album „Andrea Doria“ den Durchbruch schaffte. Und danach ist er mit Unterbrechungen bis heute aktiv.

Lindenbergs Texte umfassen ein breites Spektrum. Die Lieder handeln sowohl von gesellschaftlichen als auch privaten und zwischenmenschlichen Themen. Dabei bedient er sich einer metaphernreichen Sprache und versteht es, Geschichten mit treffenden Worten zu erzählen … Lindenberg setzt sich seit Ende der 1960er Jahre mit den politischen Themen seiner Zeit auseinander. Viele seiner Lieder, wie Wozu sind Kriege da, sind Ausdruck seiner pazifistischen Weltsicht. …  Er kritisiert die Umweltzerstörung … sowie soziale Missstände und wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd …“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Lindenberg)

Sehr bekannt wurde 1983 sein Lied „Sonderzug nach Pankow“, in dem er vorschlägt, in der DDR spielen zu können, was ihm im Oktober dieses Jahres auch gelingt. Eine für das kommende Jahr vorgesehene DDR-Tournee wurde aber von der dortigen Regierung abgesagt.

alt : http://www.youtube.com/v/b-NSfmhiTBg&hl=de

   Songtexte - Udo Lindenberg

    Sonderzug nach Pankow

    Entschuldigen Sie, ist das der Sonderzug nach Pankow
    ich muß mal eben dahin, mal eben nach Ost-Berlin
ich muß da was klären, mit eurem Oberindianer
ich bin ein Jodeltalent, und ich will da spielen mit ‘ner Band

Ich hab’n Fläschchen Cognac mit, und das schmeckt sehr lecker
das schlürf’ ich dann ganz locker mit dem Erich Honecker
und ich sag’: Ey, Honey, ich sing’ für wenig Money
im Republik-Palast, wenn ihr mich laßt
all die ganzen Schlageraffen dürfen da singen
dürfen ihren ganzen Schrott zum Vortrage bringen
nur der kleine Udo - nur der kleine Udo
der darf das nicht - und das verstehn wir nicht

Ich weiß genau, ich habe furchtbar viele Freunde
in der DDR, und stündlich werden es mehr
och, Erich ey, bist Du denn wirklich so ein sturer Schrat
warum läßt Du mich nicht singen im Arbeiter- und Bauernstaat?

Ist das der Sonderzug nach Pankow?

Ich hab’n Fläschchen Cognac mit und das schmeckt sehr lecker…

Honey, ich glaub’, Du bist doch eigentlich auch ganz locker
ich weiß, tief in dir drin, bist Du eigentlich auch ‘n Rocker
du ziehst dir doch heimlich auch gerne mal die Lederjacke an
und schließt Dich ein auf’m Klo und hörst West-Radio

Hallo, Erich, kannst mich hören
Hallölöchen - Hallo
Hallo, Honey, kannst’ mich hören
Hallo Halli, Halli Hallo
Joddelido

(Genosse Erich, im übrigen hat der Oberste Sowjet nichts
gegen ein Gastspiel von Herrn Lindenberg in der DDR.)

             http://www.udo-lindenberg.de/sonderzug_nach_pankow.713.htm?mp3=0#

         

                 Das neue Album (März 2008):


                                           

  Bei Amazon: Die hilfreichsten Kundenrezensionen 
 
  127 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension von Peter Mai hilfreich:

Selbst seine treuesten Fans hatten wohl kaum noch ernsthaft damit gerechnet das Udo Lindenberg irgendwann noch einmal ein so brillantes Album herausbringen wird, wie jetzt mit “Stark wie Zwei”. Denn auf dieses Comeback mussten seine Fans wirklich ziemlich lange warten. Wenn man zurückrechnet wann Lindenberg zum letzten mal mit einem neuen Album die Top 10 der deutschen Album-Charts eroberte, dann muss man weit zurückgehen bis ins Jahr 1984 wo er mit “Götterhämmerung” den dritten Platz erreichte. Natürlich kann man die Qualität eines Albums nicht nur am kommerziellen Erfolg messen. Selbst Spitzenalben wie “Andrea Doria” oder “Dröhnland-Symphonie” schafften es ja seinerzeit nicht in obere Chartregionen. Aber die Verkaufszahlen sind schon ein gutes Indiz dafür, wann ein Großteil der Fans damit beginnt sich von einem Künstler abzuwenden. Und bei Lindenberg war dies etwa ab Ende der 80er, spätestens aber ab Anfang der 90er Jahre der Fall. Das das neue Album nun so enorm erfolgreich ist, liegt wohl hauptsächlich an zwei Faktoren. Erstens ist es wirklich das beste Album seit “Udopia” aus dem Jahr 1981, und zweitens ist der internationale Musikmarkt qualitativ derart ausgetrocknet, das ein Album welches auch nur ansatzweise authentisch ist, in dem noch ein echter Musiker wirkliches Denken und Fühlen ausdrückt, geradezu sensationell wirkt. In dieser Beziehung ist Lindenbergs neues Album tatsächlich eine Sensation, denn es mutet schier unglaublich an, das jemand nach 20 Jahren scheinbarer Abwesenheit mit einem solch frischen, kraftvollen und modernen Album daherkommt und musikalisch vielleicht sogar seinen Höhepunkt erreicht. Man sollte auch allen an diesem Album beteiligten Leuten noch einmal seinen Dank aussprechen. Denn von der Instrumentierung über die Produktion und die Arrangements bis zur Aufnahmetechnik waren hier offensichtlich nur absolute Profis am Werk. Wenn dies Udo Lindenbergs letztes Album sein sollte, dann wäre ihm ein grandioses Abschiedswerk gelungen. Wir wollen aber doch lieber hoffen, dass es erst der Beginn einer neuen wundervollen kreativen Phase ist. Also, viel Glück Udo.

http://www.amazon.de/Stark-Wie-Zwei-Udo-Lindenberg/dp/B0014ZFMEE/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=music&qid=1204905685&sr=8-1


Und? Sind das nicht schon genug Argumente, Udo Lindenberg einzuladen?

Es gibt noch mehr:


Posted by Karin at 01:25:03 | Permalink | Comments (1) »

Friday, March 28, 2008

Gruppenleiterin in der Grammatik-Gruppe

Da sich kein anderer gemeldet hat, bin ich es jetzt. Gestern habe ich kurz auf allen Blogs dieser Gruppe nachgesehen, ob es irgendwelche Vorüberlegungen gibt, aber da waren die letzten Beiträge noch zum Thema Portfolio-Arbeit.
Heute habe ich mir nochmal genau die Aufgabenstellung für unsere Arbeit mit dem Modul 2 durchgelesen und ich denke, es gibt ein bisschen Zeit für gemeinsame Reflexion über die Vorgehensweise.
Wenn ich die Planung in der Wortschatz-Gruppe ansehe, macht mein Kollege Markus das ganz anders. Mal sehen, ob es auch mit meiner Art des Anfangens vorangeht.

Die Differenzierung der Beiträge zwischen Wiki und Forum finde ich schwierig. In der Vorstellung im Gruppenforum sind ja gleich Ideen für Themen genannt worden. Dann habe ich eine Zusammenfassung dieser Vorschläge im Wiki gemacht.
Ich werde weiter versuchen, was zu Projektideen und Unterthemen kommt, ins Wiki zu schreiben, wenn die Gruppenteilnehmer es nicht selbst tun - diesen Punkt hätte ich vielleicht im Kommunikationsforum erwähnen sollen. Auch ist die Frage, ob man schon jetzt oder später im Kommunikationsforum besser verschiedene “Diskussionsthemen einrichten sollte. Vielleicht nach der Entscheidung für eine Projektidee.

Posted by Karin at 18:50:29 | Permalink | Comments (2)

Digitales Arbeitsblatt zu Rio Reiser “Geld”

Die Zielgruppe ist auf dem Niveau C1 und beginnt mit Lektion 3 des em-Abschlusskurses (Thema “Ratgeber”, Unterthema Geld).
Es existiert bereits ein Blog, in dem die Lerner abwechselnd ein Lernertagebuch führen, in dem Erfahrungsaustausch stattfindet, Aufgaben gestellt und Ergebnisse präsentiert werden.

Einführung im Präsenzunterricht (am Ende einer Unterrichtsstunde, etwa 20 Minuten):

Mit dem Foto von S. 33 als OH-Folie zunächst die Frage: In welcher Situation befindet sich die junge Frau?

Danach an der Tafel Assoziogramm zum Thema “Geld”: notwendig oder nicht? war das immer so? wie wichtig? Synonyme/Ausdrücke mit Geld (was kann man mit Geld machen, was nicht?)
Zusätzliche Hausaufgabe:
(Vielleicht erinnern sich auch Lerner an frühere Lektionen aus Tangram: Tauschbörsen, Tafeln; aus em neu Hauptkurs Lektion 4 Konsum oder haben eigene Erfahrungen.)

Am Ende der Stunde wird das Liedprojekt angekündigt, das im Blog erscheinen wird (oder sie öffnen den Blog im Computerraum mit Netzanschluss):

Sie hören ein Lied von Rio Reiser mit dem Titel “Geld”

- eben habe ich den Anweisungen von blog.com folgend die mp3-Datei hochgeladen - zumindestens es versucht; wo ist sie denn nun? oder sieht man sie nicht, weil es noch ein “draft” ist? -> ok, das ist jetzt klar, man sieht sie auch nicht im Editor, da erscheint dann nur ein gelbes Rechteck. Erst wenn ich den Blog veröffentliche und ihn dann als Betrachter ansehe, kann man sehen, ob die geplanten Funktionen ok sind. Das habe ich probiert, da ist der Lautsprecher zum Anklicken usw., aber es hört sich so an, als ob ein Band zu schnell läuft. Woran liegt denn das wieder?
Das mit den anklickbaren Wörtern (add links to posts) hat geklappt.

Auch noch ein Foto probieren

alt : /javascript/audio-player/player.swf?soundFile=http%3A%2F%2Famadeo.blog.com%2Frepository%2F1318580%2F3019041.mp3

Die Strophen des untenstehenden Textes sind leider etwas durcheinander geraten und außerdem fehlen Wörter. Ordnen Sie die Strophen bitte beim 1. Hören und ergänzen Sie die Lücken beim 2. Hören.

Anschließend lösen Sie Fragen zu unbekanntem Wortschatz. Bei einigen, den “anklickbaren” Wörtern gibt es eine direkte Verbindung zu deutsch-deutschen Wörterbüchern, die aber natürlich auch für andere Wörter benutzt werden können:
- Digitales Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache
- Uni Leipzig
Im Notfall helfen deutsch-spanische Wörterbücher:
-
-

Rio Reiser     “Geld”
Album “
Unter Geiern“  — CD 2 –
Track 14   
   
A
Vor den Leuten, die Geld __________, kann man eigentlich nur __________,
denn noch nicht mal Samt und Seide könn´ ihre Pferdefüße __________.
Und wenn ich das große Los __________ ´, geb´ ich sicher alles aus,
für Platin, Gold und Aktien und ´n supergroßes Haus.
Geld - manche haben´s, manche haben´s nicht -
__________ mir ´n bisschen Geld,
aber ich bin einfach sauer, weil ich keins krieg´.
B
Geld __________ nicht glücklich, es __________ nur die Nerven,
und man muss es schon __________, um´s zum Fenster __________.
Und man kann bekanntlich alles außer Liebe dafür __________,
doch der beste Rat von allen ist, es einfach zu __________.
Geld - manche haben´s, manche haben´s nicht -
__________ mir ´n bisschen Geld,
aber ich bin einfach sauer, weil ich keins krieg´.
C
Geld __________ nicht glücklich, es __________ nur die Nerven,
und man muss es schon __________, um´s zum Fenster __________.
Und wenn ich das große Los __________ und es geht nicht gleich alles drauf,
mach´ ich an der nächsten Ecke ´ne Lottobude auf.
Geld - manche haben´s, manche haben´s nicht -
__________ mir ´n bisschen Geld,
aber ich bin einfach sauer, weil ich keins krieg´.
D
Die Moral von der Geschichte soll die Reichen jetzt __________,
vielleicht lässt sich ja der eine oder andre ´mal __________,
denn mein Bankdirektor __________, die Gerichtsvollzieher __________,
vielleicht __________ mir ja ein netter Millionär ´mal ein paar Scheine.
Geld - manche haben´s, manche haben´s nicht -
__________  mir ´n bisschen Geld,
aber ich bin einfach sauer, weil ich keins krieg´.

Die richtige Reihenfolge ist: ________________

Arbeit mit dem Wortschatz, eventuell Zuordnungsaufgabe oder Kreuzworträtsel mit HotPot. Übung gemacht.

Die Frage ist wieder: Wie kann man eine HotPot-Übung in den Blog kriegen. Im Ordner auf meiner Festplatte ist die Übung, aber wenn ich über das Album die Datei hochladen will, sehe ich sie beim Browsen nicht!

- Schreiben Sie eine fiktive Episode aus dem Leben der Erzählerperson des Liedes.
- Informieren Sie sich über Rio Reiser und berichten Sie darüber.
- Gibt es Parallelen zwischen seinem Leben und der fiktiven Episode?
Wenn Ihnen das Lied gefällt:
- Stellen Sie ein anderes Lied (Text und Audio, vielleicht auch mit Aufgabe für die anderen Teilnehmer) von Rio Reiser oder der Band, zu der er gehörte, vor.

Wenn Ihnen das Lied nicht gefällt:
Welche Musik mit deutschen Texten hören Sie gern?
- Stellen Sie ein Lied (Text und Audio) und seine(n) Interpreten vor (Biographie).
- Geben Sie, wenn nötig, Worterklärungen.
- Machen Sie einen Vorschlag, wie wir mit dem Lied weiterarbeiten können.

Posted by Karin at 02:26:28 | Permalink | Comments (1) »

Sunday, March 23, 2008

Nachdenken ohne Computer

Nach längerem Surfen und Notizen zu meiner Deutschpop-Vorstellung in einem Word-Dokument eine computerlose Pause auf der Terasse eingelegt, die gestern gegen 16.00 Uhr bei etwa 27 Grad C angenehm im Schatten lag und es wehte ein laues Lüftchen; meinen in dieser Woche schön ordentlich angelegten realen MMF-Ordner mit rausgenommen sowie Papier und Kuli für Notizen - die ich jetzt hier, evtl. etwas zusammengefasst, reproduziere. Nochmal wichtige Papiere des Kurses angesehen “Lernertagebuch/Blog”, Aufgaben zum Modul 1, damit ich bei den Aufgaben 2 und 3 alle Aspekte beachte und auch nochmal genauer nachlese, inwiefern jetzt diese Arbeit eine Portfolio-Arbeit sein soll.
Zum Glück habe ich wichtige Dokumente ausgedruckt! Das ist, da ich kein Laptop habe und auch ein bisschen Augen- und sonstige Körperentspannung vorziehe, gut für diese Terrassen-Abwechslung.
Die Beispielpunkte, was man im Blog erwähnen könnte/sollte, werde ich mir morgen groß ausdrucken und sichtbar über meinen Schreibtisch hängen!

Ich stelle fest, dass von der Dokumentation einer 4-wöchigen Portfolio-Arbeit eigentlich nicht viel zu sehen ist. Die “Ausbeute” bis jetzt:
- (relativ wenige) Blogeinträge
- Erledigung der Aufgabe 1 von Modul 1
- Mein anwachsendes Word-Dokument mit Notizen und anklickbaren Links auf dem Weg zur Fertigstellung von Aufgabe 2 - vielleicht hänge ich es meinem letzten Blog-Eintrag zu Aufgabe 2 an (?)
- Ein weiteres Word-Dokument mit nicht zum Thema gehörigen interessanten Links + meine Anmerkungen
- Einige hinzugefügte “Favoriten”, die gleich in bestimmte Kategorien bei mir passten

Dann habe ich noch etwas von einem geplanten Themenforum zu “deutschsprachiger Musik im Deutschunterricht” gelesen. Gibt es dieses Forum schon? Habe ich es übersehen?

Wenn ich etwas mehr Zeit hätte, würde ich mir auch gerne die Blogs der anderen Gruppenmitglieder ansehen. Aber das verschiebe ich auf später. Im Moment würde mich das nur von meiner Hauptaufgabe: “Modul 1 beenden” ablenken.

Obwohl ja Katja auch in einer Mail bemerkt hat, dass Vorrang der pünktliche Beginn von Modul 2 hat, da das ja eine Gruppenarbeit ist, bei der alle gleichzeitig aktiv sein müssen. Aufgaben zu Modul 1 können nachgereicht werden. Aber besser trotzdem so weit wie möglich voran kommen, denke ich.

Posted by Karin at 18:17:06 | Permalink | No Comments »