Thursday, June 19, 2008

Etwas besorgt

Etwas besorgt bin ich, weil meine Tutorin Katja das Hörverstehen zum Topthema Deutsche Welle nicht gefunden hat. Ich weiß jetzt nicht, ob sie sich das bearbeitete Worddokument nicht angesehen hat oder dieses auch noch nicht den Kriterien entspricht.
Im Gruppenbuch vom Modul 3 stehen bei mir noch 2 rote Streifen, und der Punkt Klimawandel erscheint überhaupt nicht in der Tabelle, nach meiner letzten Kommunikation mit Katja aber war auch der Beitrag zum Podcast schon akzeptiert. Das Problem ist, dass ich morgen keine Zeit habe, viel zu machen.
Es wäre je supertraurig, wenn ich deshalb den Führerschein nicht bekommen würde.

Wenn aber alles akzeptiert ist, kann ich die nächsten Tage dazu benutzen, die Beiträge der anderen genauer anzusehen und vielleicht dazu noch den einen oder anderen Kommentar zu schreiben.
Schön, dass es - wann? - noch einen MMF4 geben wird (ob es für unser Institut wieder ein Gratisangebot gibt?) und auch, dass die Plattform noch 6 Monate zugänglich ist.

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Wednesday, June 18, 2008

Klimawandel

Das Thema ist mir, auch im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht, sehr bekannt. Seit langer Zeit habe ich einen Ordner mit digitalen Lesetexten zum Thema “Umweltschutz, Ökologie, Klimawandel”; da speichere ich interessante Artikel: regelmäßig aus dem DW-Newsletter, häufig aus der “Zeit” und was ich sonst so gelegentlich finde. Ebenso habe ich in meinen Videos von DW-TV Verschiedenes zum Thema. Einige Materialien sind inzwischen auch schon mit Aufgaben versehen (Niveau B2, C1 und C2).

In Peru ist das Thema auch häufig in den Medien:
- Umweltverschmutzung, vor allem der Luft, vor allem durch veralteten Fahrzeugpark
- Diskussion um ungeklärt ins Meer fließendes Abwasser
- Gefährdung durch den/Nachhaltigkeit des Tourismus
- Gefährdung der großen Artenvielfalt
- Schmelzen der Gletscher
- Bedeutung des Regenwaldes
So gab es gerade am 15. Mai 08 (kurz vor meiner Absreise) einen kurzen Bericht über eine Untersuchung der privaten Universidad del Pacifico über das “Amazonasgebiet und den Einfluss des Klimawandels”. Über diese Untersuchung muss ich mal Näheres in Erfahrung bringen.
Und es soll ein Umweltministerium eingerichtet werden, das die bisherigen verstreuten staatlichen Initiativen integrieren soll.

Das Thema “Klima” überhaupt wird in Peru immer wieder aktuell im Zusammenhang mit dem Wetterphänomen “El Niño”, das bewirkt, dass es in Wüstengebieten (und damit in auch Orten, die überhaupt nicht auf Regen eingerichtet sind) zu starken Regenfällen kommt.
Durch die Beschäftigung mit diesem Phänomen, das ich zunächst nur für ein regionales hielt, habe ich gelernt, dass Klimaphänomene wie dieses in einem überregionalen Zusammenhang stehen. Seitdem man das weiß, lässt sich “El Niño” heutzutage relativ gut voraussagen.
Weiteres Neue lernte ich darüber, als ich eine auf Deutsch verfasste Doktorarbeit im Fach Biologie zu einem ökologischen Thema sprachlich überarbeitete: während dieses Phänomen in den Medien vor allem als Katastrophe behandelt wird (Überschwemmungen, Verschwinden der gewohnten Fischarten, notwendige Präventivmaßnahmen), hat man früher mit diesem Phänomen gelebt (z.T. tut man es auch heute noch) und nutzt die positiven Seiten. Bestimmte Baum- und Straucharten in wüstenartigen Regionen z.B. können nur überleben, weil es dieses Phänomen zyklisch gibt.
Und ich erinnerte mich an den Winter 1978/79 in Norddeutschland, der ganz plötzlich ungewöhnlich heftig hereinbrach und fast 3 Monate dauerte. Das wurde in der Presse hauptsächlich als “Schneekatastrophe” behandelt, war aber eigentlich mehr deshalb eine Katastrophe, weil die moderne Lebensart (z.B. absolute Abhängigkeit von der Elektrizität, auch in der Landwirtschaft) auf solche extremen Situationen nicht mehr flexibel reagieren kann. Da ich in diesen Wochen keine feste Arbeit hatte, konnte ich spontan je nach Wetter nach draußen gehen und fotografieren und die Fotos aus dieser Zeit sind die schönsten Winterfotos, die ich je gemacht habe.

Mein persönlicher Eindruck über Klimawandel:
- in Schleswig-Holstein erinnere ich mich von früher an häufiger Schnee im Winter; und mir kommt es vor, als wenn es mehr starke Unwetter in Mitteleuropa gibt und im Sommer größere Trockenperioden mit höheren Temperaturen
- in Peru sind meine 28 Jahre dort vielleicht noch zu kurz, um etwas über Wandel sagen zu können. Auch hier wird jede kleine Änderung - z.B. der Winter Limas fängt mal nicht mit 17 sondern mit 15 Grad Celsius an - gleich als Zeichen des Klimawandels genommen, obwohl sogar ich mich sowohl an den letzten wärmeren Winter (nie unter 15 Grad) als auch an den von vor 2 Jahren (manchmal nachts 13 Grad) erinnern kann.
Ich glaube, dass da viele unserer “Eindrücke” sehr stark von den Medien geprägt sind und deshalb möchte ich mich bei diesem Thema lieber auf wissenschaftliche Messdaten verlassen.

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Monday, June 16, 2008

Kieler Internet-Café 16.6.08

Die Familien-Aktivitäten zum 90. Geburtstag meiner Mutter nahmen dann tatsächlich die Zeit vom 11.6. morgens (dem eigentlichen Geburtstag mit gemeinsamem Frühstück bei meiner Schwester) bis gestern Nachmittag ein - und aus diesem wichtigen Anlass trat MMF3 natürlich etwas in den Hintergrund. Auf einem Computer ohne Internet konnte ich aber wenigstens meine Anmerkungen zu Podcast schreiben und werde sie gleich vom USB-Stick ins entsprechende Forum bringen. Vielleicht schaffe ich ja auch noch was zu Filmen im Unterricht.

Meine jetzigen Lösungen kranken alle etwas daran, dass ich nicht so viel im Internet surfen kann wie ich möchte und auch der Großteil meiner Unterrichts-Materialien real oder digital weit weg in Lima ist.

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Friday, June 13, 2008

Kieler Internet-Café 13.6.

Was ist seit meinem letzten Eintrag in Bezug auf den MMF3 geschehen?
- habe das DW-Topthema ”Goldrausch” bearbeitet, aber da ich alles ausgedruckt hatte, einfach vergessen, dass darum ging, ein Hörverständnis zu bearbeiten. Gleich nach dem Hochladen habe ich das dann gemerkt und das vor ein paar Tagen handschriftlich umgearbeitet und heute hier auch per Computer und dem entsprechenden Diskussionsthema im Moodle-Forum angefügt. Hoffentlich ist es jetzt ok.

Da ich ja in Lima schon wusste, wie meine Arbeitssituation vom 19.5. bis MMF3-Ende so etwa aussehen würde, hatte ich mir bei den noch ausstehenden Aufgaben des letzten Moduls einzelne Dokumente auch schon ausgedruckt und runtergeladen, zum Thema Podcast
- www.englisch.schule.de/podcasting.htm von Reinhard Donath
- www.swr.de/on-demand/podcast/ : Druckversion mit kurzem Erklärungstext “Podcasting für Einsteiger”, technischen Hinweisen “Wie unsere Sendungen auf Ihren Rechner kommen” und Links zu Podcast-Portalen
- die von R. Donath empfohlenen Texte von Sebastian J. Dorok
  . “Podcasting in der Schule” - Schnellanleitung - Podcasts produzieren
  .  www.schulpodcasting.info/podcasting/anleitung_d_windows.html 

Nachdem ich diese Dokumente durchgelesen hatte und dann im Moodle-Forum schon Joanna Pykas tollen Überblick zu den wichtigsten Einstiegslinks fand, den ich bei anderer Gelegenheit auch ausdruckte, fragte ich mich, was ich denn jetzt eigentlich sinnvollerweise noch machen könnte.

Ich beschloss also, mir einiges von dem von Joanna Genannten nochmal genauer anzusehen, um selbst einen Eindruck zu kriegen und mir dann zu notieren, was ich nach meiner Rückkehr in Lima ausprobieren will. Wenn die entsprechenden Notizen komplett sind (angefangen sind sie schon, fertig werden müssen sie natürlich in den nächsten Tagen), werde ich das zum Forum Podcasting als Diskussionsthema schreiben.

Auf “danach” verschiebe ich auf alle Fälle auch ein Ansehen aller Links zu “Nachrichten für Kinder und Jugendliche”, da jetzt, wo meine Tochter und meine 7-jährige Enkelin nach Deutschland gehen (sie haben bis jetzt in Peru gelebt und sind nicht auf eine deutsche Schule gegangen), die Deutschkenntnisse und interessantes Material auf Deutsch für Kinder besonders wichtig werden.

 

Posted by Karin in 11:43:52 | Permalink | No Comments »

Friday, May 30, 2008

DW - Topthemen mit Vokabel-Archiv

Da noch ein bisschen Zeit war, noch bei den Topthemen geguckt. Da gibt es gerade ein für Peru sehr geeignetes Thema: Goldrausch in Peru (in Cajamarca). Zunächst

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3348517,00.html

der gekürzte Artikel mit Glossar, dann

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3338278,00.html

der komplette Artikel, auch mit zahlreichen Photos und weiteren Links.
Darüber lässt sich gut arbeiten, denn dieses Thema ist auch in der peruanischen Presse ausführlich erwähnt worden.

Dann noch im Archiv von 2008 nachgesehen.

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3088941,00.html

gekürzter Artikel zum Thema Extremsport; dazu gibts auch wieder den kompletten Artikel und verschiedene Audios und Videos zu einzelnen Extremsportarten. Dieses Thema wird schon in einem Text auf B1-Niveau in Tangram Z behandelt. Damit könnte man also auch sicher gut etwas machen.

Posted by Karin in 18:18:01 | Permalink | No Comments »

Letztes Modul

Inzwischen ist viel Zeit vergangen. Nachdem ich die Aufgaben des 3. Moduls gesehen hatte, kam es mir leichter vor, diese auch “aus der Ferne” während meines Aufenthalts in Deutschland zu beenden, und ich machte mich in Lima lieber an die Vorstellung der POP-Gruppe, die noch ein unvollendeter Entwurf war. Das habe ich noch fertig gemacht und es wurde akzeptiert.
Dann habe ich alle wichtigen Papiere von Modul 3 ausgedruckt und auch auf meinen USB-Stick geladen. Heute ist endlich mal ein ruhiger Tag am Computer, bei einem Freund, der Internetanschluss hat.

Die von Cornelia Gick empfohlenen Einstiegspunkte für die Betrachtung eines Senders finde ich sinnvoll:
- Programmstruktur entdecken
- wann Nachrichten
- wann interessante Sendungen
Beim Hören/Sehen einer Sendung
- Notizen zu den wichtigsten Informationen machen
- Wörter und Formulierungen notieren
Eventuell zum Thema noch im Internet recherchieren.

Zunächst habe ich mir ein paar Notizen gemacht, wo ich denn bisher schon mit Zeitungen, Zeitschriften und Internet gearbeitet habe:
- Schon vor der Existenz des Internet habe ich mit aktuellen deutschsprachigen Artikeln im Unterricht gearbeitet, ausgeschnitten aus Zeitungen und Zeitschriften. Da habe ich dann Artikel ausgesucht, die zu einem Unterrichtsthema passten, die die Interessen der jeweiligen Gruppe trafen und/oder die von Inhalten handelten, die den teilnehmern bekannt waren (z.B. Reiseberichte aus Peru, Klimaphänomen El Nino, archäologische Forschungen in Peru). Besonders wichtig war mir dabei immer, dass bei solchen Artikeln mit “bekannten” Inhalten es jetzt wirklich gut funktionierte, Hypothesen über Wortschatz aufzustellen und die Lerner erstaunt waren, wie viel sie wirklich schon ohne Wörterbuch verstanden.
- Das Internet machte es natürlich leichter, an aktuelles Material heranzukommen. Aber ausführlichere Ausarbeitungen zu Texten machte ich immer mit “langlebigeren” Texten als mit Nachrichten. Über www.paperball.de (Suchmaschine in deutschsprachigen Zeitungen) legte ich mir mit der Zeit eine größere Sammlung von Artikeln zu, die ich häufiger verwenden konnte, und inzwischen habe ich für die Suchwörter “Lima Peru” bei http://www.google.de/alerts?hl=de
Nachrichten-Links abonniert, so dass meine Sammlung immer größer wird.

Der Mangel, den ich daran jetzt sehe, ist, dass ich den Lernern nicht Aufgaben und Wege gegeben habe, etwas selbst zu suchen und sich dann darüber im Unterricht auszutauschen oder etwas mit diesem Material für Dritte zu machen - das Internet war eigentlich immer nur eine Quelle für abwechslungsreiches Material, das ich irgendwie präsentiert und
mit Aufgaben versehen habe.
Das Einzige, was ich häufig jeweils einmal mit einer Klasse gemacht habe: wenn es sich vom Lehrwerk her oder vom Unterrichtsthema her ergibt, initiiere ich einen kurzen Erfahrungsaustausch mit den Lernern: Wo benutzen Sie das Internet zum Deutschlernen? - und da kommen interessante Informationen für alle zustande, und ich erwähne, je nach Kursniveau www.schellingstrasse60.de (für Anfänger), www.kaleidoskop.de, Deutsche Welle mit ihren verschiedenen Angeboten für Deutschlerner usw.
Verschiedene Möglichkeiten, die ich jetzt durch die Kurse MMF2 und MMF3 kennen gelernt habe, und die auf autonomes Lernen, Benutzung des Internet im Rahmen von Blended-learning-Projekten und in Gruppenarbeit hinzielen, lassen mich mein bisheriges Arbeiten neu überdenken. Bei unseren 2-monatigen Zyklen im GI Lima, wo man auch nicht sicher sein kann, den gleichen Kurs einen weiteren Zyklus zu unterrichten, muss ich überlegen, was da in dieser Richtung konkret machbar ist. Sicher gibt es bis zum Ende von B1 nur wenig Spielraum - aber ich werde mir die jeweiligen Lektionen (wir arbeiten da mit Tangram) auf alle Fälle genauer daraufhin ansehen. Und ab B2 (da arbeiten wir mit em Hauptkurs) gibt es auf alle Fälle mehr Freiheit und also auch mehr Möglichkeiten.

Direkt mit Nachrichten habe ich manchmal in der Oberstufe gearbeitet. Zu der Zeit hatte nur eine verschwindende Minderheit Kabelanfernsehen oder Internet, und auch bei der Deutschen Welle war das Angebot längst noch nicht so ausgebaut wie heute. Wir verabredeten, am kommenden Wochenende Nachrichten in Zeitungen und Fernsehen anzusehen, und ich nahm eine Nachrichtensendung bei DW-TV auf Video auf. Im Unterricht danach sammelten wir die Nachrichten, von denen die Lerner meinten, dass sie auch bei DW-TV vorgekommen sein könnten und sammelten auch schon wichtige Schlüsselwörter. Danach sahen wir die Nachrichten im Video, notierten die Themen, sprachen darüber, evtl. macht noch jeder einen kurzen Text über ein ihn interessierendes Thema als Hausaufgabe.

Posted by Karin in 14:53:39 | Permalink | No Comments »

Sunday, May 11, 2008

Letzte Etappe

Eben habe ich auf der Moodle-Plattform nachgesehen: das letzte Modul ist noch nicht veröffentlicht. Da mein Computer irgendwelche Probleme hat - stürzt dauernd ab und behauptet, die lokale Netzverbindung (zum Computer meiner Tochter, über den ich die Internetverbindung habe) sei nicht hergestellt, obwohl ihr Computer sagt, dass sie da ist - habe ich jetzt auch an dem anderen Computer meine Post gesehen: Katjas sehr berechtigte Frage nach der Vorstellung der Pop-Gruppe. Ich werde mir diese in den letzten Wochen vernachlässigte Baustelle ansehen und, wenn ich die Aufgaben des nächsten Moduls weiß, entscheiden, wie ich weiter mache.
Morgen gegen 13.00 Uhr kommt der Computer-Techniker und kann meinen Apparat hoffentlich schnell fit machen!!
Posted by Karin in 19:28:28 | Permalink | No Comments »

Sunday, May 4, 2008

Defizite in meinen Blog-Kenntnissen und überhaupt …

Wie der vorige Eintrag aussieht, stellt mich absolut nicht zufrieden. Jetzt fällt mir ein, dass es vielleicht besser gegangen wäre, wenn ich jeweils die einzelnen Teile kopiert hätte und nicht jeweils den gesamten Forumseintrag. Da muss ich also noch mehr probieren, damit ich in Bezug auf die Form nicht immer ungewollte Ergebnisse habe.

Auch diesmal habe ich vor Beginn meiner heutigen MMF3-Arbeit keinen Blogeintrag mit Plänen für heute gemacht: mein Plan war, alle Arbeit zu diesem Modul zu beenden. Gut, das habe ich gemacht. Jetzt höchstens noch Reaktionen auf Beiträge von anderen.

- Häufig kommt mir dieses vorherige Aufschreiben mehr wie eine zusätzliche, nicht sehr weiterbringende Arbeit vor.
- Ich bin nicht immer “Frau” meiner Zeit: viele Anforderungen außerhalb der - inzwischen leider nur wenigen - Unterrichtsstunden im Institut kommen plötzlich, aber unabweisbar - ungeplante Unterbrechungen sind meine Routine; da erscheinen lange Erklärungen müßig.
- Bisher in meinem Leben habe ich eigentlich nur dann etwas aufgeschrieben, wenn ich
  + es nicht vergessen wollte;
  + Stress fühlte (selten), weil alles zu viel schien. So eine Auflistung des zu Erledigenden erlaubt Wegstreichen/ Verschieben des nicht so Wichtigen und zeigt mir in der Regel, dass das Wichtige (evtl. mit Abstrichen an die Perfektion) doch noch bewältigt werden kann.
  + große Probleme hatte und etwas Distanz gewinnen, aber auch meine Gadenken und Gefühle dazu nicht verdrängen wollte.

Insgesamt habe ich jedoch bestimmte, etwas mehr sporadische Eintragungen in mein Lernertagebuch als sinnvoll empfunden, eben auch, um etwas Distanz von dem durchlaufenen Weg zu bekommen.

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Forumseinträge zur Gruppenarbeit unserer Grammatikgruppe

Gruppenarbeit der Grammatikgruppe
von Karin Erlenbach - Sonntag, 4 Mai 2008, 19:05

Mir hat unsere Gruppenarbeit sehr viel bedeutet und ich bin mit unserem Ergebnis sehr zufrieden - auch wenn ich nachträglich sagen muss:

Wenn ich gewusst hätte, wie wenige Darstellungsmöglichkeiten es am Ende im Wiki gibt, was da machbar ist und was nicht, und dass sogar die Formatierung (größere Buchstaben, Schattierungen, Abstände), die ich da reingearbeitet hatte, um das ganze übersichtlicher zu machen (und die am 29.4. noch sichtbar und ausdruckbar war), am Ende verschwindet, hätte ich rechtzeitig eine andere Präsentation vorgeschlagen, besonders, da wir ja Gruppenteilnehmerinnen hatten, die das super gekonnt hätten.

In der Gruppe gab es - von meinem Standpunkt aus gesehen - fast zu viele Dinge zu koordinieren:

- Wie versteht man genau die Arbeitsaufgabe? Da hatte ich bei unserem Grammatikthema auch das Gefühl, dass es besonders knifflig war, wenn es darum ging, die Grammatikarbeit in den kommunikativen Unterricht von binationalen Gruppen zu integrieren, wo der interkulturelle Austausch eine wichtige Rolle spielen sollte.

- Welches Kommunikationsmedium soll in der Gruppenarbeit welche Funktion haben? (Blog; in Moodle Gruppenforum, Wiki)

- Welche Rolle soll die Gruppenleitung einnehmen? - “Die bekannte Gratwanderung zwischen Teilnehmerbeteiligung/ Freiheit, termingerechter und guter Aufgabenerfüllung, Lernen durch den Weg - auch Irrweg - zum Ziel.“ (Mein Blogeintrag: http://editor.blog.com/posts/edit/?postid=2952784 )

Vielleicht hatte jeder der Aktiven in unserer Gruppe in bestimmten Momenten - mir ging es jedenfalls auch so - das Gefühl, mit vielem zu allein gelassen worden zu sein. Ich spürte das auf alle Fälle auch manchmal bei Lydia und Irina. Wir haben verschiedene Anforderungen an das zu präsentierende Arbeitsergebnis und unterschiedliche Arbeitsweisen; das ist total normal. Konkret war es eben auch so - das sehen wir ja auch, wenn wir die Ergebnisse der 6 Gruppen betrachten - dass unter “Vorbereiten von Musterstunden im Rahmen eines binationalen und moodle-gestützten Mini-Projekts” sehr viel Verschiedenes verstanden werden kann. Vielleicht wäre eine genauere Beschreibung der Minimal-Anforderungen an das Projekt-Ergebnis da hilfreich gewesen.

Ich stimme mit Markus überein, dass eine Einladung an Trittbrettfahrer der letzten Stunde bei uns, deren Arbeit viel Zeit gekostet hat und uns häufig bis in die Nacht verfolgt hat, einen leicht demotivierenden Eindruck hinterlässt. Aber gleichzeitig hat diese Arbeit uns Aktiven so viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt - klar, das ist die Hauptsache!

Das angehängte Word-Dokument mit den Links zu meinen Blogeintragungen während der Gruppenarbeit geben genauere Auskunft über meine Sicht des Verlaufs.

Lernen von der Arbeit der anderen Gruppen
von Karin Erlenbach - Sonntag, 4 Mai 2008, 19:17

Während des Prozesses unserer Gruppenarbeit fühlte ich mich so voll ausgelastet, dass ich zu wenig Zeit hatte, auch die Prozesse in den anderen Gruppen zu verfolgen, was ich gerne getan hätte. Davon hätte ich sicher noch viel lernen können.

Auch jetzt hat meine Zeit dann nur ausgereicht, um mir die Endergebnisse genau anzusehen, und die geben ja nur ein teilweises Bild, wie ich von unserer Arbeit weiß. Wir hatten z.B. mal den Plan, einen Pool der nicht in unsere Endfassung aufgenommenen Ideen zu veröffentlichen, einfach damit wir selbst die nützlichen Vorschläge für andere Gelegenheiten parat haben. Fehlende Zeit hat auch diese Idee auf der Strecke bleiben lassen.

Aber die Endergebnisse der anderen allein haben mir schon eine Fülle von Anregungen gegeben, all das Material muss ich jetzt nur so organisieren, dass ich es wiederfinde, wenn ich es brauche.

Was meint ihr: wenn die Betrachtung der Arbeitsprozesse der anderen noch eine Aufgabe gewesen wäre und wir dafür mehr Zeit gehabt hätten - wäre das besser gewesen?

Posted by Karin in 19:51:26 | Permalink | No Comments »

Monday, April 21, 2008

Sehr hilfreiche Mitarbeit im Grammatik-Projekt, aber …

Also, irgendwie reagieren die meisten zu langsam und ich hoffe dann immer noch zwei, drei Tage länger als geplant auf eine Reaktion - und so verlieren wir Zeit.
Mit den Beiträgen von Irina (Tabelle der Zeiten + zugehörige Aktivitäten mit Texten), Lydia (gestraffte 7 Phasen) und Christinas schnelle, ausführliche Reaktion darauf hab ich doch wieder genug Rückhalt gefühlt, um mich nochmal ans Wiki zu machen und es - zwar noch mit Lücken und fehlendem Material - so zu machen, wie es bleiben könnte. Wenn jetzt nicht alle Teile so exakt ausgeführt werden, wie das im Ernstfall sein müsste, finde ich das nicht so tragisch.
Und wenn wir nach Abschluss unseren Prozess analysieren, haben wir genug Material dafür, obwohl eigentlich nur 4 von uns wirklich voll mitarbeiten konnten.
Mal sehn, was die andern dazu sagen.
Übrigens bin ich erst durch Irinas Tabelle darauf gestoßen, dass es so eine Funktion im Wiki gibt. Ich hatte einfach nicht die Zeit, mir alle Funktionen genau anzusehen, was eigentlich notwendig gewesen wäre.
Posted by Karin in 02:47:41 | Permalink | No Comments »