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Mir hat unsere Gruppenarbeit sehr viel bedeutet und ich bin mit unserem Ergebnis sehr zufrieden - auch wenn ich nachträglich sagen muss:
Wenn ich gewusst hätte, wie wenige Darstellungsmöglichkeiten es am Ende im Wiki gibt, was da machbar ist und was nicht, und dass sogar die Formatierung (größere Buchstaben, Schattierungen, Abstände), die ich da reingearbeitet hatte, um das ganze übersichtlicher zu machen (und die am 29.4. noch sichtbar und ausdruckbar war), am Ende verschwindet, hätte ich rechtzeitig eine andere Präsentation vorgeschlagen, besonders, da wir ja Gruppenteilnehmerinnen hatten, die das super gekonnt hätten.
In der Gruppe gab es - von meinem Standpunkt aus gesehen - fast zu viele Dinge zu koordinieren:
- Wie versteht man genau die Arbeitsaufgabe? Da hatte ich bei unserem Grammatikthema auch das Gefühl, dass es besonders knifflig war, wenn es darum ging, die Grammatikarbeit in den kommunikativen Unterricht von binationalen Gruppen zu integrieren, wo der interkulturelle Austausch eine wichtige Rolle spielen sollte.
- Welches Kommunikationsmedium soll in der Gruppenarbeit welche Funktion haben? (Blog; in Moodle Gruppenforum, Wiki)
- Welche Rolle soll die Gruppenleitung einnehmen? - “Die bekannte Gratwanderung zwischen Teilnehmerbeteiligung/ Freiheit, termingerechter und guter Aufgabenerfüllung, Lernen durch den Weg - auch Irrweg - zum Ziel.“ (Mein Blogeintrag: http://editor.blog.com/posts/edit/?postid=2952784 )
Vielleicht hatte jeder der Aktiven in unserer Gruppe in bestimmten Momenten - mir ging es jedenfalls auch so - das Gefühl, mit vielem zu allein gelassen worden zu sein. Ich spürte das auf alle Fälle auch manchmal bei Lydia und Irina. Wir haben verschiedene Anforderungen an das zu präsentierende Arbeitsergebnis und unterschiedliche Arbeitsweisen; das ist total normal. Konkret war es eben auch so - das sehen wir ja auch, wenn wir die Ergebnisse der 6 Gruppen betrachten - dass unter “Vorbereiten von Musterstunden im Rahmen eines binationalen und moodle-gestützten Mini-Projekts” sehr viel Verschiedenes verstanden werden kann. Vielleicht wäre eine genauere Beschreibung der Minimal-Anforderungen an das Projekt-Ergebnis da hilfreich gewesen.
Ich stimme mit Markus überein, dass eine Einladung an Trittbrettfahrer der letzten Stunde bei uns, deren Arbeit viel Zeit gekostet hat und uns häufig bis in die Nacht verfolgt hat, einen leicht demotivierenden Eindruck hinterlässt. Aber gleichzeitig hat diese Arbeit uns Aktiven so viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt - klar, das ist die Hauptsache!
Das angehängte Word-Dokument mit den Links zu meinen Blogeintragungen während der Gruppenarbeit geben genauere Auskunft über meine Sicht des Verlaufs.
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Während des Prozesses unserer Gruppenarbeit fühlte ich mich so voll ausgelastet, dass ich zu wenig Zeit hatte, auch die Prozesse in den anderen Gruppen zu verfolgen, was ich gerne getan hätte. Davon hätte ich sicher noch viel lernen können.
Auch jetzt hat meine Zeit dann nur ausgereicht, um mir die Endergebnisse genau anzusehen, und die geben ja nur ein teilweises Bild, wie ich von unserer Arbeit weiß. Wir hatten z.B. mal den Plan, einen Pool der nicht in unsere Endfassung aufgenommenen Ideen zu veröffentlichen, einfach damit wir selbst die nützlichen Vorschläge für andere Gelegenheiten parat haben. Fehlende Zeit hat auch diese Idee auf der Strecke bleiben lassen.
Aber die Endergebnisse der anderen allein haben mir schon eine Fülle von Anregungen gegeben, all das Material muss ich jetzt nur so organisieren, dass ich es wiederfinde, wenn ich es brauche.
Was meint ihr: wenn die Betrachtung der Arbeitsprozesse der anderen noch eine Aufgabe gewesen wäre und wir dafür mehr Zeit gehabt hätten - wäre das besser gewesen?
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